Eric Dahl
by on 13 September, 2019
20 views

Der Chef des Huawei-Konzerns will Lizenzen seiner 5G-Technik an ein anderes Unternehmen verkaufen, um den Konflikt mit den USA zu beenden. Sie könnte auch in die USA gehen.
Huawei-Chef Ren Zhengfei hat angeboten, US-Unternehmen die 5G-Technologie zur Verfügung zu stellen. Ren sagte der New York Times, Huawei sei "offen für den Austausch unserer 5G-Technologien mit US-Unternehmen, damit diese ihre eigene 5G-Branche aufbauen können. Dies würde eine ausgewogene Situation zwischen China, den USA und Europa schaffen."
"Aber", fügte er hinzu, "dafür muss die US-Seite uns in gewisser Weise entgegenkommen. Amerikanische Unternehmen können auch unsere 5G-Technologien modifizieren, um ihre Sicherheitsanforderungen zu gewährleisten." Sie könnten sogar "den Software-Code ändern".

Mit einem am 15. Mai 2019 erlassenen Dekret hatte US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand für die Telekommunikation erklärt. Das US-Handelsministerium untersagte alle Geschäfte, die "ein Risiko für die USA darstellen" und setzte Huawei auf die sogenannte Entity-Liste. Tatsächlich haben die USA keinen Mobilfunkausrüster mehr, besonders im Bereich Radio. Lucent Technologies fusionierte im Jahr 2006 mit der französischen Alcatel. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde später von Nokia gekauft. Das Mobilfunknetzgeschäft von Motorola Solutions ging im Jahr 2010 an Nokia Siemens Networks. Cisco und Adtran versuchen in dem 5G-Bereich ein breiteres Angebot aufzubauen.

In einem Interview mit The Economist erklärte Ren, dass ein Käufer der 5G-Technologie gegen eine einmalige Gebühr unbefristeten Zugriff auf die bestehenden 5G-Patente, Lizenzen, Codes, technischen Entwürfe und das Produktions-Know-how von Huawei erhalte. Der Erwerber könnte den Quellcode auch modifizieren.

Der Wert des gesamten 5G-Technologieportfolios des Unternehmens könnte bei einem

Be the first person to like this.
Be the first person to like this.