Eric Dahl
by on 11 September, 2019
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Die IT-Abteilungen deutscher Unternehmen sind mit den Risiken von Cloud-Technologien offenbar großenteils überfordert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Sicherheitsbericht über die virtuellen Datenspeicher des renommierten Sicherheitssoftware-Anbieters Symantec, dessen deutsche Ergebnisse F.A.Z. exklusiv vorliegen. Mehr als 70 Prozent der befragten deutschen Unternehmen glauben demnach, dass von Kriminellen erbeutete Daten aus ihren Häusern im Darknet gekauft werden können.
Die Studie basiert auf einer Befragung von 1250 IT-Verantwortlichen in elf Ländern der Welt sowie der Auswertung von Symantec-eigenen Daten aus der Verwendung der Sicherheitssoftware des Unternehmens. Rund 50 Millionen Verbraucher und zahlreiche Unternehmen benutzen die Produkte des amerikanischen Unternehmens.

Überlastete IT-Abteilungen
Angesichts der „Vielzahl geschäftskritischer Daten, die in der Cloud gespeichert werden“, stellten Sicherheitslücken an den Internet-Datenspeichern „ein größeres Risiko dar als zuvor angenommen“, sagte Nico Popp, Cloudfachmann von Symantec. Dabei sei es nicht die Technologie selbst, die zu den Problemen führe, sondern der fahrlässige Umgang vieler Nutzer mit der Cloud. Die Studie nennt etwa überlastete IT-Mitarbeiter und fehlende Verschlüsselung als Gründe für Sicherheitsrisiken – so verwendeten 80 Prozent der Unternehmen gar keine Verschlüsselung.

Posted in: Business, Technology
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